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Fragen zum Themenbereich Kosmetik
Bei der Spinnrad Fertigkosmetik wird besonderer Wert auf natürliche, pflanzliche Inhaltsstoffe gelegt. Spinnrad setzt fast ausschließlich natürliche Pflanzenöle ein. Alle Produkte zeichnen sich durch hohes Umweltbewusstsein von Produkt und Verpackung aus. Bei vielen Produkten wurde bewusst auf Parfümierung verzichtet, dort wo sie stattfindet ist sie meist bedingt durch einen starken Eigengeruch der Inhaltsstoffe. Die Konservierung ist so sanft wie möglich, aber so effektiv wie nötig. Spinnrad führt viele Produkte für Problemhaut.
Fast die gesamte Spinnrad Kosmetik ist mit PHB Estern konserviert. Die Sanddorn-Serie ist frei von Parabenen.
Die Totes Meer Feuchtigkeitscreme, die Sanddorn-Serie, die Pure Sensitive-Serie und die Basiscremes Cremaba sowie Cremaba Plus sind nicht mit PHB Estern konserviert.
Parabene sind chemisch mit dem bekannteren Konservierungsmittel Benzoesäure verwandt und verfügen wie diese über eine gute antimikrobielle Wirkung. Sie werden in großem Umfang als Konservierungsmittel in Lebensmitteln und Medikamenten eingesetzt. Sie dürfen Nahrungsmitteln bis zu einer Konzentration von einem Prozent zugesetzt werden, was häufig genutzt wird. Noch beliebter sind Parabene als Zusatz in Kosmetika, wo sie in einer Konzentration von bis zu einem Prozent zugelassen sind. Fast 99 Prozent aller "leave-on-products" auf dem Markt enthalten Parabene. Parabene können selten Kontaktallergene auslösen, sie gelten ansonsten als gesundheitlich unbedenklich.
Dieses Symbol ist vom Gesetzgeber neu eingeführt worden. Alle kosmetischen Mittel, die kein Mindesthaltbarkeitsdatum tragen, also geschlossen mindestens 30 Monate (oder länger) haltbar sind, müssen jetzt das Symbol einer geöffneten Cremedose auf dem Etikett tragen. Es zeigt an, wie lange ein kosmetisches Produkt nach dem Öffnen mindestens haltbar ist. Maßgeblich für den Beginn des Mindesthaltbarkeitsdatums ist der erste direkte Kontakt mit dem Produkt - beispielsweise das erstmalige Eintauchen mit dem Finger in eine Cremedose.
Der Einsatz von PEG Verbindungen in kosmetischen Präparaten wird sehr kontrovers diskutiert. Als Grund für die Bedenken wird unter anderem die Möglichkeit einer Penetrationsförderung für potenziell irritative oder allergene andere Bestandteile der Kosmetika angeführt.
Bei den PEG Verbindungen handelt es sich um eine große Gruppe von sehr unterschiedlichen Substanzen, die hinsichtlich ihrer penetrationsfördernden Eigenschaften nicht einheitlich sind. In wie weit eine Penetrationsförderung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
1. Der Hautzustand des Anwenders
2. Die Molekülstruktur der verwendeten PEG-Verbindungen
3. Die Gesamtrezeptur, zum Beispiel Formulierungstyp oder Anwesenheit anderer penetrationsfördernder Inhaltsstoffe
4. das Risikopotential möglicher penetrierender Bestandteile
Die generelle Annahme einer penetrationsfördernden Wirkung von PEG Verbindungen ist daher nicht sachgerecht. Manchmal ist gerade diese Wirkung erwünscht, wenn Wirkstoffe in die Haut eingeschleust werden sollen. Nur wenn potentiell irritierende oder sensibilisierende Substanzen penetrieren, ergeben sich Risiken. Diese lassen sich durch eine sorgfältige Auswahl der anderen eingesetzten Rohstoffe und den möglichst geringen Anteil der PEG Verbindungen minimieren. Spinnrad setzt diese PEG Verbindungen fast ausschließlich in Tensidpräparaten ein, die nur kurze Zeit auf der Haut verbleiben. Durch die Kombination mit anderen Co-Emulgatoren werden sie weiter abgemildert.
Den Schlamm aus dem Toten Meer kann als Gesichtspackung pur auf die gereinigte Gesichtshaut aufgetragen werden. Der Schlamm ist stark durchblutungsfördernd und daher gut geeignet bei schlecht durchbluteter Haut. Er kurbelt den Stoffwechsel an und verbessert das Hautbild. Diese Packung darf nicht bei Couperose eingesetzt werden! Die Länge der Einwirkzeit richtet sich nach dem Hautbild, zwischen 5 und 10 Minuten.
Der Schlamm kann auch als Körperpackung gegen Cellulité eingesetzt werden.
Je nach Duftrichtung werden hier ätherische Öle mit parfümistischen Duftnoten abgerundet. Die Öle sind sorgfältig nach ihrer Wirkung für die einzelnen Anwendungen ausgewählt worden.
Antistress: Ylang-Ylang, Patchouliöl, abgerundet mit einer leichten Citrusnote
Wellness: Blütendüfte, abgerundet mit einer leichten Heunote
Erotique: Ylang-Ylang, Patchouli, gemischt mit balsamischen Ölen
Prinzipiell ja, jedoch kann es zur Veränderung der Konsistenz kommen, bzw. die eingesetzte Emulgatormenge reicht unter Umständen nicht aus, Wasser oder Öl kann sich absetzen. Besser wäre es, hier ein anderes Rezept mit dem gewünschten Emulgator zu wählen.
Fluidlecithin CM ist ein natürlicher Emulgator aus 35 % Cholin Phospholipid und 15 % anderen Phospholipiden und Sojaöl. Es ist von dunkler Farbe und hat den typischen Lecithingeruch. Fluidlecithin eignet sich als Rückfetter in Duschgelen und als Co-Emulgator und Wirkstoff zur Cremeherstellung. Es macht Cremes etwas fester und färbt sie leicht gelblich. Fluidlecithin Super ist ein natürlicher Emulgator aus 50 % hochwertigem Cholinphospholipid und 50 % Distelöl. Es ist von heller Farbe und hat nur wenig Eigengeruch. Fluidlecithin Super wird als Rückfetter in Duschgelen und als Co-Emulgator und Wirkstoff in Cremes eingesetzt.
Fluidlecithine haben äußerst hautpflegende Eigenschaften, sie sind feuchtigkeitspendend, glättend und mindern die Faltentiefe. Lecithine sind auch das Ausgangsmaterial für Liposome.Ja, aber die Konsistenz der Creme kann sich verändern. Kakaobutter macht die Creme besonders fest (dickt nach einigen Tagen nach), Sheabutter macht sie besonders softig.
Ja, aber die Konsistenz der Creme kann sich verändern. Jojobaöl macht die Creme softig, das Avocadoöl besonders fest, daher wird bei Cremes nur mit Avocadoöl häufig auf den Konsistenzgeber verzichtet.
Ja, man kann problemlos die Wasserphase durch Rosenwasser, Orangenblütenwasser, Hamameliswasser oder Aloe Vera Gel oder Auszüge aus Grünem Tee ersetzen. Cremes mit Blütenwasser riechen besonders angenehm. Rosenwasser ist für jeden Hauttyp geeignet, besonders gut ist es bei empfindlicher oder reifer Haut. Orangenblütenwasser ist bei gestresster, empfindlicher Haut gut geeignet, es entspannt und beruhigt die Haut. Hamameliswasser ist adstringierend, ideal bei großen Poren und unreiner Haut. Aloe Vera Gel spendet Feuchtigkeit.
Nein, die Creme kann auseinander fallen, zu flüssig oder zu dick werden. Möchte man ein anderes Fett-Wasser-Verhältnis, kann man sich nur ein anderes Cremerezept auswählen.
Man kann zusätzlich noch Fluidlecithin CM oder Super in die warme Creme einrühren oder für eine besonders fettreiche Creme, Lanolin oder Eucerin.
Die häufigsten Ursachen für das Auseinanderfallen der Creme sind falsches Abwiegen und die somit entstehende Veränderung des Wasser-Fettphase-Verhältnisses.
Um diese Fehler zu vermeiden, wiegt man immer alle Zutaten auf der gleichen Waage ab, auch alle Flüssigkeiten. Niemals sollte das Verhältnis Wasser: Fett verändert werden. Um die Creme zu „retten“ hilft manchmal etwas Fluidlecithin CM oder Super. Beide Lecithine kann man noch nachträglich in die warme Creme einrühren.
Oft ist auch eine zu niedrige Temperatur die Ursache. (70 °C) Die ideale Emulgiertemperatur liegt zwischen 65-70 °C. Hier kann man die Creme noch einmal auf 70 °C erhitzen, allerdings nur, wenn noch keine Wirkstoffe eingerührt sind und wieder kalt rühren. Die Creme sollte nicht höher erhitzt werden als 70 °C. Höhere Temperaturen zerstören das Pflanzenöl.Ja, eine kleine Messerspitze Xanthan oder Gelbildner mit etwas abgekochten Wasser verrühren, etwas quellen lassen und dann in die Creme oder Lotion einrühren. Beim Einsatz von Gelbildner ist es wichtig, dass der pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 liegt.
Pflanzenöle sind fette Öle, die aus Samen und Nüssen durch mechanisches Pressen gewonnen werden. Es gibt verschiedene Gewinnungsarten.
1. gepresst und desodoriert
Das Ausgangsmaterial wird schonend und mechanisch, ohne Hitzeeinwirkung, gepresst. Anschließend werden die Öle mit heißem Wasserdampf nachbehandelt um besonders hervorstechende, unangenehme Geruchsstoffe aus dem Öl zu entfernen.
Gepresste und gedämpfte Öle werden ohne chemische Behandlung gewonnen, sie behalten ihre arteigene Farbe, den typischen Geruch und ihre wertvollen Inhaltsstoffe, wie Vitamine und ungesättigte Fettsäuren. Sie sind jedoch empfindlicher und oxidieren daher schneller.
2. raffinierte Öle
Raffinierte Pflanzenöle durchlaufen ein mehrstufiges Reinigungsverfahren (Raffination) Raffinierte Öle sind frei von unerwünschten Geruchs-, Farb- und Geschmacksstoffen, sind weniger empfindlich und länger haltbar. In ihnen ist aber ein Teil der wertvollen Inhaltsstoffe durch die Raffination zerstört worden.
3. kosmetische Qualität
Die kosmetische Qualität beim Avocadoöl ist eine Mischung aus raffiniertem Avocadoöl und raffiniertem Distelöl (Safloröl). Der Grund dafür ist, dass Cremes, die nur mit Avocadoöl gerührt werden, sehr fest und kompakt werden (deshalb auch in Rezepten mit Avocadoöl der Verzicht auf einen Konsistenzgeber wie z.B. Sheabutter) Das Distelöl ist preiswerter und nicht so fett, wie reines Avocadoöl, außerdem nimmt das Distelöl dem Avocadoöl seinen stark fettigen Glanz.Gepresste Öle sind für alle kalten Anwendungen sehr gut geeignet, z.B. Massageöle, Körperöle, Rückfetter in Duschgelen, Einsatz in kaltgerührten Cremes und Lotionen, Bade- oder Duschöle. Raffinierte Öle sind besser geeignet für heißgerührte Cremes und Lotionen. Sie sind stabiler und beeinflussen weder Farbe noch Geruch der Creme.
Die Haltbarkeit liegt je nach Öl bei gepressten Ölen zwischen 12-36 (Jojobaöl) Monaten, die raffinierten bei 18-24 Monaten. Durch Zugabe von 2 % Vitamin E natürlich kann die Oxidation (das „Ranzigwerden“) hinausgezögert werden.
Für die Kosmetikgewinnung wird der untere aloinhaltige Teil des Aloe Vera Blattes abgeschnitten und der aloinfreie Teil dann per Hand filettiert. Das so gewonnene Aloe Vera Gel wird im Ursprungsland konserviert und auf die gewünschte Konsistenz zurückverdünnt.
Das Aloe Vera Gel kann man mit Xanthan oder Gelbildner andicken.Eine selbstgerührte Creme oder Lotion hält ohne Konservierung 1 Woche im Kühlschrank, Shampoo oder Duschgele halten sich unkonserviert im Schnitt 1 - 2 Monate. Mit Paraben K konservierte Produkte halten 3 Monate (1 Tr. auf 10 g fertige Creme) oder 6 Monate (2 Tr. auf 10 g fertige Creme) Längere Haltbarkeit ist mit Paraben K nicht möglich. Eine weitere Erhöhung der Dosierung von Paraben K bringt keine Verlängerung der Haltbarkeit.
Wenn man ohne Konservierungsmittel arbeiten möchten, kann man, ohne Qualitätsverlust, die Creme portionsweise einfrieren. CremabaHT ist mit Alkohol konserviert, daher kann man, wenn man unempfindliche Rohstoffe einarbeitet, bei sauberem Arbeiten und Aufbewahrung im Kühlschrank, die Creme ca. 6 Wochen benutzen.
Die selbstgemachte Creme kann mit allen etherischen Ölen und den natürlichen Parfümölen beduftet werden. Es reichen wenige Tropfen aus. Vorsicht bei Citrusölen in Tagescremes, da diese Öle phototoxisch sind und die Haut reizen können.
Nein, denn das Vitamin C ist nicht stabil und würde in der Creme schnell seine Wirkung verlieren. Vitamin C ist im ACE-Fluid enthalten. Hier liegt es in verkapselter Form vor und kann so problemlos überall eingearbeitet werden.
Generell nein, denn die Wirkstoffe sind zu hoch dosiert für das pure Auftragen auf die Haut. Hohe Konzentrationen können die Haut nachhaltig schädigen. Ausgenommen hiervon ist allerdings z.B. das Aloe Vera Gel.
Nein, das Gel ist zu hoch konzentriert. Es trocknet in dieser Konzentration die Haut stark aus und schädigt sie. Allerdings kann man einen einzelnen Pickel damit austrocknen. Es kann somit als geruchsfreier Ersatz für das Teebaumöl Pickelgel verwendet werden, soweit man sich auf die punktuelle Anwendung beschränkt.
Viele empfindliche Rohstoffe sind schonend konserviert, da die Haltbarkeit sonst zu gering wäre.
Das kosmetische Haarwasser ist vergällter Alkohol, vermischt mit D-Panthenol und einem leichten Parfüm (Veilchen-Note). Es ist geeignet für alle kosmetischen Rezepte, wenn der leichte Parfümduft nicht stört. Das kosmetische Basiswasser ist ein vergällter Alkohol, vermischt mit D-Panthenol und einem Fixierungsstoff, der in der Parfümindustrie eingesetzt wird. Es ist fast geruchlos und kann in allen kosmetischen Rezepten eingesetzt werden. Besonders gut kann es zur Parfümherstellung eingesetzt werden. Weingeist ist ein unvergällter Alkohol, der überall eingesetzt werden kann.
Zum Desinfizieren ist am besten 70 % iger Isopropanol geeignet. Da der angebotene Isopropanol stärker ist, verdünnt man ihn mit Wasser. (70:30)
Glycerin ist ein Feuchthaltemittel und kann in jeder Creme eingesetzt werden. Die Dosierung ist 1-3 %.
Das milde Tensid Betain kann zum Waschen von Feinwäsche oder auch zum Spülen von Geschirr oder als Haushaltsreiniger eingesetzt werden.
Wenn man die Kombination Zetesol und Betain wählt, kann man auf den Verdicker Rewoderm verzichten, da das Tensidprodukt auch dann ausreichend andickt.
Möglicherweise ist der pH-Wert nicht richtig eingestellt. Unser Verdicker Rewoderm dickt optimal im pH-Bereich 5-6 an. Dieses erreicht man durch Zugabe von Zitronensaft oder Kalweg. Möglicherweise muss die Rewoderm Menge erhöht werden, da der pH-Wert der Tenside schwankt.
Zetesol ist ein anionisches Tensid. Es hat die größte Schaumentwicklung von allen Tensiden der Hobbythek und wird daher gerne bei Schaumbädern eingesetzt. Es hat eine höhere Waschkraft (WAS 56%), ist aber nicht sehr mild, daher sollte es immer in Verbindung mit einem sehr milden Tensid, z.B. Betain eingesetzt werden. Es wird gerne in Shampoorezepten eingesetzt, da es feine und leicht fettende Haare nicht beschwert.
Der Schuppenwirkstoff Pirocton Olamin wirkt optimal in Bereichen ab pH-Wert 7. Daher sollte man Tenside einsetzen, die einen höheren pH-Wert haben und Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat zur Einstellung des pH-Wertes einsetzen.
Gerade bei sehr feinen und fetten Haaren ist die Auswahl der richtigen Tensidkombination wichtig. Nicht geeignet sind Tensidformulierungen mit Betain und Glycintensid, da die Haare durch das Anlagern des Stoffes zu sehr beschwert werden. Auch sollte man wenig zusätzliche Wirkstoffe einsetzen.
Das Tensid Facetensid lässt sich schwer verdicken, daher sollte man in Rezepten mit Facetensid immer Betain oder Collagentensid zusätzlich einsetzen. Da der Verdicker Rewoderm nur im sauren Bereich verdickend wirkt, immer vorher den pH-Wert prüfen und durch Kalweg einstellen.
Fluids sind Kleinstemulsionen und werden hergestellt, indem fettlösliche Stoffe wie z.B. Vitamin E mit Wasser und Lecithin unter extrem hoher Geschwindigkeit zu kleinsten Tröpfchen verarbeitet werden. Die fettlöslichen Wirkstoffe sind nun umkapselt und dadurch wasserlöslich. Dieses hat folgende Vorteile: fettlösliche Wirkstoffe können ohne zusätzlichen Emulgator in wässrige Lösungen eingearbeitet werden. (Gesichtswässer, Gele, Masken) Empfindliche Vitamine, wie A, E und C werden durch die Verkapselung geschützt. Die Fluids verbessern außerdem die Hautfeuchtigkeit und dadurch die Elastizität und Spannkraft der Haut.
Die Cremebasis Cremaba ist auf den natürlichen Bestandteilen der Hautlipide aufgebaut: Phospholipide, Triglyceride, Squalane und Phytosterole. Sie enthält keine herkömmlichen Emulgatoren, Stabilisatoren, chemische Zusätze oder Konservierungsstoffe. Durch seine Struktur kann Cremaba Wirkstoffe wie Öl aufnehmen und stellt so einen einzigartigen Träger zum Einschleusen von Zusatzstoffen ohne die Anwendung von Emulgatoren dar.
Cremaba...
-> ist frei von Emulgatoren und chemischen Konservierungsmitteln
-> besteht aus natürlichen Bestandteilen, basierend auf Membranlipiden
-> lässt sich einfach kalt verarbeiten
-> bietet die Möglichkeit Produkte mit einem hohen Ölanteil von bis zu 40 % zu formulieren -ohne ein öliges Hautgefühl zu erzeugen
-> schützt die natürlichen Hautfunktionen durch eine hautähnliche Membranstruktur, die Hautfestigkeit nimmt zu
-> erhöht die Hautfeuchtigkeit und reguliert den WasserhaushaltNein, denn Rosenwasser für Lebensmittel hat eine grundsätzlich andere Zusammensetzung.
Henna wird zum Färben der Haare eingesetzt. Ausgangspunkt für die Hennafarbe ist immer der augenblickliche Farbton der Haare. Der Hennafarbton und die augenblickliche Haarfarbe bilden die neue Farbe, d.h. helles Haar wird immer hellrot, dunkles Haar wird dunkelrot. Vorsicht bei grauem Haar, es erhält mit Henna einen unschönen hellen Rotton. Interessant kann es aussehen, wenn dunkles Haar mit einzelnen Grausträhnen, mit Henna gefärbt wird. Die hellen Strähnchen wirken heller und erzeugen ein lebhaftes Farbbild. Da sich die Farbe nie ganz genau vorhersagen lässt, sollte man Henna vor dem Färben immer an einer Haarsträhne testen. Henna umlagert den Haarschaft und schützt dadurch das Haar z.B. vor Umwelteinflüssen, heißem Föhnen und macht es dicker und glänzender.
Auf Dauer erschwert es jedoch auch das Eindringen von Dauerwellflüssigkeit oder chemischen Bleichmitteln. Rühren Sie Henna entweder mit warmen Wasser, Rotwein, Tee oder Kaffee zu einem nicht zu flüssigen Brei an. Das Henna kann bis zu 4 Stunden auf den Haaren bleiben. Wärme verkürzt die Einwirkzeit. Da Henna die Haare etwas austrocknet, kann man bei sehr trockenen Haaren noch ein Eigelb und 1-2 Esslöffel Pflanzenöl in den Hennabrei rühren. Anschließend das Henna sorgfältig auswaschen. Achtung, Henna färbt auch Hände und Handtücher, daher Gummihandschuhe und Alufolie zum Abdecken der Haare benutzen
Henna ist grundsätzlich in Deutschland nicht mehr für die Haut, sondern nur noch für die Haare zugelassen. Grund waren allergische Erkrankungen und Unverträglichkeiten in der Vergangenheit. Ursache war die häufige Belastung des Hennas mit Schwermetallen, wie Cadmium- und Bleiverbindungen. Nur mit diesen Metallverbindungen ist eine starke, dunkle, blauschwarze Färbung möglich. Häufig wurde Henna auch, zur noch schnelleren und intensiveren Färbung, mit Zitronensäure angerührt. Auch hier gab es viele Unverträglichkeiten, denn das Einwirken einer Säure über einen längeren Zeitpunkt, ist für die Haut sehr unangenehm. Spinnrad Henna war und ist ein naturreines Henna und nicht mit Schwermetallen belastet. Daher ist mit unserem Henna auch keine tiefschwarze Farbe zu erreichen. Henna schwarz ist ein schwarz mit leicht roten Reflexen, je nach Ausgangsfarbe der Haare.
Mit dem Gelbildner kann man einfach Feuchtigkeitsmasken herstellen. Rezept: 1 Hobbythek Messlöffel Gelbildner mit ca. 50 ml abgekochten Wasser vermischen, ca. 3 Minuten quellen lassen, dann kräftig durchrühren. In diese Mischung kann man dann je nach Hautbild wasserlösliche Wirkstoffe einrühren. Man sollte nicht mehr als 3-4 Wirkstoffe einrühren. Diese Maske ca. 15 Minuten auf der Haut lassen, die Augen großzügig aussparen und dann mit lauwarmen Wasser abspülen.
Mit allen unseren Pflanzenölen kann man einfach Massageöle herstellen. Durch Eingabe von Vitamin E (2 %) kann man die Öle vor dem Ranzigwerden (Oxidation) schützen. Vitamin E ist ein Antioxidans, das gleichzeitig das Feuchthaltevermögen der Haut verbessert, die Haut glättet und heilend wirkt. In diese Mischung kann man, je nachdem welche Wirkung erwünscht ist, etherische Öle einrühren. Dosierung: 1 % reines etherisches Öl oder eine Mischung aus verschiedenen etherischen Ölen.
Setzt man etherische Öle oder Parfümöle in Badeölen ein, kann man keine Lebensmittelfarbe einsetzen, denn das eingefärbte Badeöl wird schon nach wenigen Tagen die Farbe wieder verlieren, da die Inhaltsstoffe der etherischen Öle oder der Parfümöle die Farbe zerstören.
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